28.08.15

Der ganze Apfel

Wieder zu Hause! Drei Wochen weg von Heim und Herd, und tatsächlich schleichen sich erste Homesteader-Entzugserscheinungen ein :) Das musste sofort geändert werden! 
Zum Glück habe ich noch im Kühlschrank die letzten Äpfel von vor dem Urlaub gefunden. Ein paar verschrumpelte, angebräunte Klaräpfel, die ich von unserer Schäferin geschenkt bekommen hatte. So konnte ich mich also heute Abend gleich einem kleinen Experiment widmen. Zunächst wanderten die Äpfelchen in den Kochtopf für Apfelmus. 


Gesüßt habe ich mit etwas Honig von unserem Freund, der sein Bienen-Volk auf der Wiese stehen hat, wo auch "unsere" Schafe weiden. (Das Gebiet heißt lustigerweise "Honigwiesen".)


Vor einiger Zeit habe ich einmal dieses Rezept für "Reste-Essig" gefunden. Also kamen die Schalen und die Kerngehäuse der Äpfel diesmal mit etwas Zucker und viel Wasser in ein großes Glas, um zu Apfel-Essig zu werden.
Und nun heißt es warten. Etwa 2 Wochen soll der Essig stehen und fermentieren, wobei man ihn täglich umrührt. Das Glas sollte dabei nicht fest verschlossen werden, damit das entstehende Gas entweichen kann (und das Glas einem nicht um die Ohren fliegt). 



Auch, wenn es ein ziemlich unspektakulärer Anfang für ein Experiment ist, bin ich doch total zufrieden mit meinem Werk. Außerdem bin ich wahnsinnig ungeduldig und gespannt, wie es weiter geht (nur zur Info: nach 30 Minuten riecht das Wasser noch immer nach Apfel). 
Update: Hier seht ihr den fertigen Essig samt Anleitung. 
Da ich die Äpfel hier aus der Gegend geschenkt bekommen, mit Honig aus der Region gesüßt und die "Abfälle" weiter verwerte, wandert dieses kleine Projekt seit langem wieder zu Einab


Kommentare:

  1. Das mit dem apfelessig klingt sehr einfach, würde mich freuen, wenn du berichtest, ob was darauf geworden ist :-)

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    1. ich werde auf jeden Fall berichten :) so einfach und doch praktische anleitungen sind mir auch die liebsten...

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  2. Auch wenn es schwer fällt, die Ungeduld zu bezähmen: nicht allzu oft reinschauen! Je öfters man den Deckel habt, desto grösser ist die Chance, dass ungewollte Bakterien den Essig-to-be ungeniessbar machen.
    LG, Julia

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    1. Hi Julia,
      danke für den Tipp! Laut Anleitung soll man täglich umrühren, aber das ist dann wohl nicht schlimm? Und sind die Essig-Bakterien nicht "stärker" als die anderen Bakterien?
      Liebe grüße,
      frederike

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  3. Ohhh man findet so tolle Blogs über EiNaB. Das Mit dem Schalenessig muss ich unbedingt mal ausprobieren. Ich liebe diese Form von Resteverwertung, wo wirklich absolut nichts übrig bliebt.

    Liebe Grüße,
    Biirgit

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    1. Vielen Dank! Naja, die Apfelschalen habe ich nach dem Abseihen schon entsorgt. Aber immerhin hatten sie ein sehr langes, zweites Leben... :)

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